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Zurück in die Zukunft mit “Orchideenfächern” 20. Juni 2010

Veröffentlicht von Frank Walzel in : GeistesWissenSchaft, Weiterbildung, Studentischer Geist , einen kommentar schreiben

Wenn aller Ortens von einer Entwicklung in die eine Richtung berichtet wird, es ist es nicht immer leicht gegenläufige Bewegungen auszumachen. Im letzten Monat habe ich jedoch so einen Fall entdeckt.

Die Leitung der privaten European Business School hat gerade erst Wiesbaden zur Universitätstadt gemacht, indem sie eine juristische Fakultät gründete. Jetzt gibt es offensichtlich sogar Pläne eine “Governance School” für politikwissenschaftliche Studiengänge ins Leben zu rufen. Ob man nun eine private Hochschule mit Landesmitteln unterstützen soll, wie es Hessen getan hat, darüber lässt sich trefflich streiten. Dies will ich jedoch Anderen überlassen.

Interessanter erscheint vielmehr dieser Punkt: Kritiker mögen vielleicht sagen, dass die Lehre ohnehin wieder nur privatwirtschaftlichen Interessen angepasst wird. Doch was ist falsch daran? Hier wird zusätzlich zu den klassischen universitären Studiengängen ein interdisziplinäres Angebot geschaffen, das Absolventen gute Chancen am Arbeitsmarkt verschafft. Junge Menschen haben dann die Freiheit zwischen privaten und staatlichen Programmen zu wählen. Das ist nur recht und ganz im Sinne aller Beteiligten:

+ Absolventen wird ein Stück Zukunftsangst genommen, wenn sie sich für das Studium der Politik entscheiden.
+ Universitäten mit klassischem Bildungsangebot erhalten neue Impulse (wenn sie es zulassen).
+ Wirtschaft und Verwaltung können auf neue interessante Absolventen hoffen.

Ihr seid das Orchester! 25. April 2010

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Weiterbildung, Management, Consulting, Personal , einen kommentar schreiben

Es gibt kaum jemanden, der sich nicht lebhaft daran erinnern kann - Musik in der Kindheit und Jugend und wie man sich auf Musikintrumenten versucht hat und sei es auch nur die Triangel. Profimusiker haben aus dieser offensichtlich sehr guten Erfahrung auch gleich einen Beruf gemacht und dürfen dies vielleicht in einem renommierten Orchester tun. Eines hätten sie jedoch sicher nicht gedacht: Dass sie einmal als Vorbild für Wirtschaftsunternehmen gelten. Ein Vergleich liegt nahe: Hierarchien, gemeinsame Ergebnisorientierung, Führung. Sogar die Fachzeitschrift “Das Orchester” hatte es zum Schwerpunkt einer Ausgabe gemacht. Zitat: “Jedes soziale System, jede Organisation und damit jedes Orchester braucht Führung, wenn es sich entwickeln will.”

In der Führungskräfteentwicklung gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten sich als Unternehmen beraten zu lassen:

+ Dirigieren & Führen von Prof. Gernot Schulz und Prof. Manfred Harnischfeger

+ Sinfonisches Consulting von Gansch & Partner

+ Managerdirigierseminar des RIAS Jugendorchesters

Die Führungskräfte erhalten die Möglichkeit mit dem Taktstock in der Hand ein ganzes Orchester zu “führen”. Das müssen sie auch tun, sonst spielen die Musiker nicht oder eher schelcht als recht. Die direkte Rückmeldung auf das eigene Handeln ist die Erfahrung, die die Teilnehmer (hoffentlich) mit nach Hause und im besten Fall mit ins Büro nehmen. “Den Takt angeben” ist aber lange nicht alles, das genaue “Hinhören” ist genauso wichtig. Nur so kann der (Nachwuchs-)Manager auf Veränderungen bei seinen Mitarbeitern reagieren und flexibel bleiben, um die Ziele stets neu anzupassen.

Mein Fazit: Neben all diesen Beratungsansätzen für Unternehmen und Mitarbeiter, die Vergleiche aus den entferntesten Lebensbereichen bemühen, sagt mir die Orchestermetapher am meisten zu. Es hält die meisten Überraschungen bereit. Orchester sind eben NICHT eine Ansammlung verkünstelter Diven mit einem autokratischen Maestro, sondern eine hochprofessionelle Organisation, die es versteht über Führung ihre Individuen zu einem harmonischen Ganzen zu formen. Viele Unternehmen sind davon immer noch sehr weit entfernt.

Die Pädagogik der Priviligierten 30. September 2009

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Wirtschaftsethik, Weiterbildung, Management, MBA und Promotion , einen kommentar schreiben

Jeder kennt das von sich selber: Zu gewissen Zeiten treiben einen gewisse Themen um und nach einer Zeit x bzw. “t” glaubt man mit allem Wichtigen “durch” zu sein. So ist es auch bei mir mit dem Master of Business Administration. Doch dann fiel mir ein Artikel im Economist (September 26th-October 2nd 2009, p. 72) ins Auge:

Der Beitrag in der Schumpeter-Kolumne mit dem Titel “The pedagogy of the pivileged” warf den Business Schools vor, in der Finanzkrise zu wenig für ihre eigene Erneuerung getan zu haben. Der ansonsten wirtschaftsliberale Economist erhebt schwere Vorwürfe gegenüber den Management-Schulen:

The real question is not whether business schools need to change, but how. One of the most common stances—often heard outside and sometimes within the schools themselves—is that management education needs to start again from scratch. On this view, these institutions are little more than con-tricks at the moment, built on the illusion that you can turn management into a science and dedicated to the unedifying goal of teaching greedy people how to satisfy their appetites.

Was könnten Business Schools also konkret tun, um Ihre “Performance” in einem nachhaligen Sinn zu verbessern? Die Antwort hat mich als Historiker sehr gefreut: Wirtschaftsgeschichte!

More history classes would help. Would-be business titans need to learn that economic history is punctuated with crises and disasters, that booms inevitably give way to busts, and that the business cycle, having survived many predictions of extinction, continues to prey on the modern economy.

Eine Handlungsempfehlung hat der Artikel auch parat: Professoren, Studenten und Absolventen der Master-Studiengänge sollten auch mal die Hand beißen, die sie füttert.

Business schools need to make more room for people who are willing to bite the hands that feed them: to prick business bubbles, expose management fads and generally rough up the most feted managers. Kings once employed jesters to bring them down to earth. It’s time for business schools to do likewise.

Richtig ist m.E. immer noch den Reformwillen der Business Schools herauszustellen - so wie ich es auch in den vorangegangenen Beiträgen getan habe. Wichtig ist aber auch zu betonen, dass das Erreichte oder Erdachte bei Weitem noch nicht reicht!

Grüne Schulen der Wirtschaft 30. August 2009

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Weiterbildung, Initiativen, MBA und Promotion , einen kommentar schreiben

Nachhaltigkeit und ökologisches Denken meint der gemeine Mitteleuropäer erstmal nicht in den USA zu finden. Was aber Postgraduierten-Studiengänge wie den MBA betrifft, hilft es einen Blick über den Teich zu werfen.

Das Aspen Institute zusammen mit dem World Resources Institute erstellt alle zwei Jahre ein Top-100-Ranking aller Business Schools. Neu an dieser Rangliste ist die Ausrichtung an der Frage, wie gut es den Hochschulen gelingt, soziale und ökologische Themen in ihr Curriculum zu integrieren. Die Studie mit dem Namen “Beyond Grey Pinstripes” läuft ganze 18 Monate und baut auf ca. 40.000 Datenblättern auf.

Die Ziele dieser Initiative könnten so auch in Europa formuliert worden sein:

1. Promote and celebrate innovation in business education. The School Rankings call attention to places that do this work well.
2. Inform Prospective students about environmental and social impact management programs.
3. Raise the bar by challenging business schools to incorporate social and environmental impact management topics into their curricula.
4. Inform corporate recruiters of business schools that are providing training in social and environmental skills as part of business decision making.
5. Disseminate best practices in teaching, research, and extracurricular activities. The Search function on the website provides access to detailed information-often including syllabi-on thousands of courses, journal articles, and more.
6. Facilitate Conversation – Real change only comes after students, faculty, administrators and business leaders begin to discuss these issues.

Schade aus deutscher Sicht: Unter die besten 100 hat es keine Business School aus Deutschland geschafft. Die beste europäische Hochschule kam auf Platz 10 und dürfte die Spanier freuen.

MBA - Master of Business Apocalypse? 22. Juni 2009

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Weiterbildung, MBA und Promotion, Ausland , einen kommentar schreiben

Master of the Business Apocalypse, so werden Absolventen in Zeiten der Wirtschaftskrise gerne verspottet. Ist an dieser (sehr amerikanischen) Verbalhornung etwas dran?

Mir ging in etwa durch den Kopf: Denk’ ich an Business Schools in der Krise, muss einem nicht wie Heinrich Heine in seinem “Wintermärchen” bange werden. Sie gehören schon seit Jahrzehnten zur festen Größe in der Hochschullandschaft und werden es auch weiterhin bleiben. Eines hat sich jedoch geändert: Ihre Lehrinhalte stehen durch die Finanz- (und erst recht durch die Wirtschafts-)Krise mächtig unter Beschuss. Fallstudien, so die Kritiker, würden das kurzfristige Renditestreben befeuern, unkritisches Verhalten würde gestärkt und Querdenken nicht gefördert. Es würden “gierige Absolventen ohne moralischen Kompass” herangezüchtet. So sieht es in differenzierter Sicht auch der gestrige Kommentar der FAZ (“Der entzauberte MBA”). Die Business Schools sind damit vom Thron gestoßen, möchten die Kritiker sagen.

Es gilt jedoch etwas zu bedenken: Business Schools sind keine wendigen Unternehmensberatungen, die sich in einem Jahr gerade mal neuerfinden. Sie sind Hochschulen, und diese brauchen Zeit, um auf neue Inhalte mit ihrem Lehrangebot reagieren zu können. An der Harvard Business School, dem Branchenprimus, haben 20 Prozent der Abolventen sogar einen “M.B.A.-Eid” (”The M.B.A. Oath”) geleistet. So öffentlichkeitswirksam muss es nicht immer sein. Andere Business Schools, etwa ESMT in Berlin, bieten “Crashkurse in Finanzkrise” an. Dabei kann und wird es aber auch nicht bleiben. Die Interessenten, Studenten und Absolventen eines MBA-Studiums sind nur bei wirklich bösem Willen menschenfeindliche Kostenoptimierer. Sie werden sehr wohl beobachten, wie die einzelnen Schulen auf die Krise reagieren. Gut denkbar, dass die “Reform” von den Top-Schulen auf den restlichen Markt übergreift. So ein Top-Bottom-Ansatz kommt allerdings überzeugten Kritikern nicht in den Sinn. Er hat aber das Zeug, für eine Überraschung unter den Skeptikern zu sorgen.

Der Humboldt vom Bodensee 7. Juli 2008

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Weiterbildung, Initiativen , 1 kommentar bisher

Viele halten die Bodensee-Region für einen Ort, an dem sich fabelhaft Urlaub machen lässt. Ich sehe darin mehr und mehr einen Ort, wo sich neue zukunftsweisende Ideen in Ruhe entwickeln lassen.

Die Zeppelin Universität in Friedrichshafen ist so ein Ort. Ihr Rektor Stephan Jansen, jüngster seiner Art in Deutschland, prägt das Gesicht dieser Reformuniversität. Anders als während der preußischen Bildungsreformen unter Wilhelm von Humboldt geht die Gründung auf eine private Initiative zurück. Für mich ist Stephan Jansen dennoch der “Humboldt vom Bodensee”. Er setzt um, was Andere nur denken: Ein geisteswissenschaftliches Selbstverständnis in der Betriebswirtschaft. Genau wie Humboldt macht er nicht vor Fachgrenzen halt, sondern macht den Studenten zum Mittelpunkt allen Denkens und Handelns. “Der Markt ruft nach Charakteren”, sagte Jansen in einem Interview der Zeitschrift Junge Karriere. Wenn er das sagt, klingt das nicht wie eine hohle Sonntagsphrase. Es ist sein Anspruch an die Studenten der Friedrichshafener Universität - an die mögliche Elite von morgen, die das Erbe von Humboldt zu den Entscheidern tragen kann.

Geisteswissenschaftler entdecken das E-Learning 9. Dezember 2007

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Sehr häufig ist der Wille da, doch es bietet sich keine Möglichkeit, das Gewollte umzusetzen. Wer sich aber jetzt als wirtschaftsinteressierter Geisteswissenschaftler in die Grundlagen der BWL einarbeiten will, kann dies ab sofort vom heimischen PC aus tun. Unter www.bwl-fuer-geisteswissenschaftler.de kann jeder Student wie Absolvent einen Online-Kurs durchlaufen.

Neu daran ist: Anders als bei den BWL-Qualifizerungsangeboten der Career Center kann man hier sein eigenes Lerntempo wählen, da es sich um einzelne Multimedia-Vorträge handelt. Die Geschäftsführerin des Veranstalters BEGA Tools & Training, Dr. Gabriele Schäfer, führt höchstpersönlich durch alle Lektionen.

FAZIT: Als “Test-Teilnehmer” durfte ich mir einen kleinen Einblick verschaffen und ich kann nur sagen: Hut ab vor diesem neuen Lehrkonzept! Mankos gibt es, diese sind aber verzeihlich: Sowohl die grafische Darstellung als auch die Navigation auf der eingelogten Seite vertragen in den Augen des anspruchsvollen Users noch ein wenig mehr Pepp. Hier ist der “deutsche Durchschnittssurfer” einfach zu verwöhnt. Die Inhalte und der Wissenstransfer leiden darunter allerdings nicht.

Uni-Absolventen: Nach dem Examen ist vor dem nächsten Examen! 5. Oktober 2006

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Eine aufmerksame Leserin dieses Business-Weblogs machte mich auf interessante Weiterbildungsangebote der Volkshochschulen aufmerksam. Der Vorteil der sogenannten Xpert-Zertifikate ist das gute Preis-Leistungsverhältnis. Vor allem Studenten und Absolventen haben damit eine günstige Alternative zu den teureren Programmen privater Anbieter. Weiterbildungswillige können sich aus drei Themengruppen unterschiedliche Kurse zusammenstellen:

Mein Eindruck: Die Zertifikate ersetzen keinesfalls Praxiserfahrung, die in Praktika gesammelt wurde. Da aber Volkshochschulen in den meisten Städten zu finden sind und die Kursgebühren nicht das Einkommen eines Vollzeitjobs fordern, bietet sich hier eine gute Möglichkeit für Studenten/Absolventen am (Weiterbildungs-)Ball zu bleiben!
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Schlüsselqualifikationen und was man darunter versteht 25. September 2006

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Weiterbildung , 2kommentare

“Was sind Schlüsselqualifikationen? Über wie viele davon verfüge ich eigentlich? Kann ich sie durch Training ausbauen?” Solche oder ähnliche Fragen quälen meist Menschen, die sich für eine neue Stelle qualifizieren wollen. Doch was sind denn nun überhaupt “Schlüsselqualifikationen”? Die FTD hat in ihrer Serie “Business Wissen” den Begriff unter vier Oberkategorien gepackt:

  • Kognitive Kompetenzen umfassen das Denken in Zusammenhängen, die Fähigkeit zu logischem, abstraktem und konzeptuellem Denken, Transferfähigkeit oder Problemlösungsfähigkeit.
  • Kommunikative Kompetenzen sind die schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, Beherrschung von Präsentationstechniken, Diskussionsfähigkeit, partnerorientierte Kommunikation.
  • Soziale Kompetenzen beinhalten Konflikt- und Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Durchsetzungsvermögen, Führungsqualitäten oder Kundenorientierung.
  • Selbstkompetenz umfasst Selbständigkeit, Flexibilität, Kreativität, Initiative, geistige Offenheit und Mobilität, Ausdauer, Verantwortungsbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Umgehen mit Unwägbarkeiten, demokratische Grundhaltung oder ethisches Urteilsvermögen.
  • Allgemeines Basiswissen umfasst eine fundierte Allgemeinbildung, EDV-Kenntnisse, Fremdsprachen, interkulturelles Wissen, wirtschaftliches und juristisches Grundwissen, Arbeitswelterfahrungen, Lern- und Arbeitstechniken.

Wer knappe Definitionen lieber hat, wird in dem Beitrag auch bedient:

Wer knappe Definitionen lieber hat, wird in dem Beitrag auch bedient:Eine Schlüsselqualifikation oder Soft Skill ist eine Kompetenz (Fähigkeit, Fertigkeit, Denkmethode und Wissensbestand), die über die fachliche Kompetenz hinausgeht. Die Schlüsselqualifikationen werden unterteilt in Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz und Handlungskompetenz. Sie helfen bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb von Kompetenzen in möglichst vielen Inhaltsbereichen.

Quelle: “Was alle Mitarbeiter können müssen” von Jürgen Fleig (www.ftd.de)

Um die Sache abzurunden und auch die visuellen Lerntypen zu bedienen, hier das Ganze in abgewandelter Form als grafische Darstellung:

schluesselqualifikationen.gif

Quelle: www.hochschuldidaktik.net

Mein Eindruck: Um uns wirtschaftsnahe Geistes- und Sozialwissenschaftler ist dann ja gar nicht so schlecht bestellt oder doch?! Was denkt Ihr?

NLP für Führungskräfte(nachwuchs) - umstritten aber interessant 31. August 2006

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Weiterbildung , 4kommentare

Wer als Hochschulabsolvent den Anspruch hat, eine Führungslaufbahn einzuschlagen, sollte sich nach Möglichkeiten umsehen, an seinen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Da ich die Vorstellung lange Zeit verwegen fand, ohne Personalverantwortung über Management zu reden, mied ich auch die einschlägigen Ratgeber. Aber schließlich kann man damit nicht erst anfangen, wenn es mal soweit sein wird. Schließlich gilt es dann einen “Warm-” und nicht einen “Kaltstart” hinzulegen.

Als (wohlgemerkt) eine Möglichkeit, an seiner Kommunikation zu arbeiten, bietet sich NLP an. Neurolinguistisches Programmieren wie der Mix aus verschiedenen psychologischen Ansätzen ausgeschrieben heißt, hat viele Anhänger bei Menschen in Führungspositionen und auch bei diversen Beratern und Coaches. Da NLP auf eine Vielzahl von Ansätzen zurückgeht, hält es einer strengen wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand und ruft ebenso viele Kritiker wie Anhänger auf den Plan. Wie man auch immer NLP gegenüber stehen mag, ein Blick hinter die Kulissen des Kürzels lohnt auf jeden Fall. Schließlich sollte sich jeder ein Bild davon machen, was ihn als (Arbeits)Mensch in seiner Entwicklung weiterbringt und was nicht.