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Diplomierte Grübler oder interessante Querdenker? 17. Mai 2008

Veröffentlicht von Frank Walzel in : GeistesWissenSchaft, Pressespiegel, Internetthemen , einen kommentar schreiben

So langsam kommt bei mir das Gefühl an, dass in der Presse das Interesse für diejenigen Geisteswissenschaftler wächst, die mehr als nur Eintrittskarten für das Museum abstempeln wollen. Der Hochschulanzeiger widmet den “Exoten” ein großes Spezial. Der Titel “Geisteswissenschaftler - Erst das Vergnügen dann die Arbeit?” greift zwar das Klischee auf, in den einzelnen Beiträgen ist man dann doch erstaunt was alles möglich ist und in naher Zukunft möglich sein wird.

Die Artikel zum Nachlesen gibt es unter:

+ “Geisteswissenschaftler ticken anders - Erst das Vergnügen … dann die Arbeitslosigkeit?” (Einführender Artikel zum Thema)

+ “Nichts ist unmöglich: Berufswunsch - ‘Irgendwas mit Kultur’”

+ “Was geht denn hier ab - Nach dem Studium kommt der Praxisschock”

+ “Nachgefragt - Warum studieren Sie eine Geisteswissenschaft?”

+ “Medien, PR und Werbung - Warum es nicht reicht ein Kafka-Experte zu sein”

+ “AA, EU, UNO - Jobs für alle, die die Welt verbessern wollen”

+ “Gründen, um zu leben - Erstmal kleine Brötchen backen”

+ “Kostbare Exoten - Die Wirtschaft will Querdenker” (Hier finden sich am Ende des Artikels auch ein paar Sätze zu UnternehmensGeist.de!)

+ “Geisteswissenschaftler sollten - Was Karriereberater empfehlen”

Der querdenkende Magister 27. Dezember 2005

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Internetthemen , einen kommentar schreiben

Google spuckt auf den hinteren Trefferseiten äußerst interessante Artikel in Online-Archiven von Zeitungen aus. Da das Gros der geistes- und sozialwissenschaftlichen Internet-Nutzer über die 10. Trefferseite nicht hinauskommt, habe ich mich aufgemacht, die tiefer im Internet vergrabenen Beiträge zu den Chancen von Magisterabsolventen aufzustöbern.

Letzendlich wiederholen sich die Ratschläge der Personaler und Arbeitsmarktexperten stets aufs Neue: Querdenken, früh die Weichen stellen, Projekterfahrung in studentischen Initiativen sammeln, interkulturelle Kompetenz im Ausland erwerben, … . Auch wenn ich mich von den immer gleichen Checklisten mittlerweile erschlagen fühle, sind sie meiner Meinung immens wichtig um geistes- und sozialwissenschaftlichen Absolventen die neue “Querdenke” schmackhaft zu machen! Was bringt es, wenn das Wissen in (Online-)Archiven vor sich hingammelt, wenn jedes Jahr Hochschulabsolventen mit den gleichen Fragen kommen.
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Was sagt das Internet? 15. August 2005

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Internetthemen , einen kommentar schreiben

So umfangreich und innovativ das Internet auch sein mag, nicht immer gibt es die gesuchten Informationen auf einer Seite im Netz so zusammengefasst, dass sie langes Suchen ersparen. Trotz intensiver Suche gelang es mir nicht eine brauchbare Linkliste mit Artikeln zu unserer Probleamtik zu finden. Um diese Lücke (provisorisch) zu füllen, habe ich im Anschluss eine kleine Auswahl an Internet-Fundstücken zusammengestellt. Für Berichtigungen, Ergänzungen oder Anmerkungen wäre ich überaus dankbar.

Interview mit Dr. Heiko Conrad zu der Möglichkeit des Quereinstiegs in die Wirtschaft

Unilife.de-Artikel über neue Unternehmenskulturen und Chancen für Geisteswissenschaftler

Interview mit Dr. Andreas Barz (“Magister in den Beruf”, Universität Heidelberg) zum Verhältnis von Geisteswissenschaften und Wirtschaft

Bibliographie des BDS (Bund deutscher Soziologen) zum Thema „Soziologen im Beruf“

Artikel zu der Berliner Studenten-Initiative „career service network“, die sich als ein Netzwerk und Weiterbildungsforum für Geisteswissenschaftler versteht.

Artikel von access.de: „Mit Kant und Kafka in die Wirtschaft?“

Das Buch zum Thema: „Wozu denn heute Geisteswissenschaften studieren?“

Lesenswerter Artikel des Unimagazins (2005) über den Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler

Artikel der LMU München zu den Berufsmöglichkeiten für Geisteswissenschaftler

Interview des Deutschlandfunks mit Volker Meyer-Guckel (Stifterverband der Deutschen Wirtschaft) vom 08.04.2005 zu den Arbeitsmarktchancen für Geisteswissenschaftler

Qualifizierungsinitiative der Uni Bamberg für Geisteswissenschaftler

Artikel in der ZEIT: „Lernt was Ihr wollt!“

Artikel im Manager Magazin „Mehr Schein als Sein“; Geisteswissenschaftlern sollten sich ähnlich den BWLern besser verkaufen.

Interview mit Dr. Erich Behrendt (1. Vorsitzender des BDS) zu Berufschancen für Soziologen

FAZ-Artikel zur „Generation Praktikum“ vom 27.06.2005

Manager-Magazin-Artikel „Jung, diplomiert zum Schnäppchenpreis“ über geringfügig entlohnte Akademiker in ihrem ersten Job

Zwei Studenten einer nichtkommerziellen Jobbörse (www.job-chance-berlin.de) beantworten die Frage, wie sich Geistes- und Sozialwissenschaftler für den Arbeitsmarkt qualifizieren können.

Wer es gerne ausführlicher hätte, findet hier in diesem Paper der Universität Bochum neue und alte Berufsfelder für Geisteswissenschaftler.

Eine wissenschaftliche Arbeit zum Berufsfeld der Sozialwissenschaftler liefert ein Artikel auf der Homepage des WZB Berlin.

Das BMBF brachte eine Fachpublikation zum Thema „Das Studium der Geisteswissenschaften“ aus studentischer Sicht heraus. Trotz des „rückwärtsgewandten“ Blicks auf das Studium ist es ein lesenswerter Bericht.

Ein Jobpilot-Artikel attestiert gut ausgebildeten Quereinsteigern aller Fachrichtungen Chancen, wenn sie flexibel genug sind.
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Blog vs. private Homepage 12. August 2005

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Internetthemen , einen kommentar schreiben

Es war nicht einmal allzu lange her, als eine gut geführte private Homepage das “Must-Have” bei allen Bewerbungen war, die ihren Kopf ein wenig über das Heer der Mitbewerber strecken wollten. Doch wo liegt der Zugewinn für den Personaler?

Die Unterlagen sollten vor ihm auf seinen Schreibtisch liegen und Eckpunkte einer Persönlichkeit erkennen lassen. Das Gros der privaten Webseiten gibt dem Besucher das Gleiche in grün, nur mit der Ausicht auf zusätzlichem Spielspaß beim Durchklicken. Es findet sich (in der Regel) nichts, was das Bild des Aspiranten noch schärfer zeichnen würde, vorausgesetzt er schickt sich an lesenswerte Beiträge, Artikel oder persönliche Gedanken auf der Seite zu veröffentlichen, die einen echten Einblick bieten könnten. Das wirft dann allerdings die Frage auf, wieso er nicht gleich ein breites Publikum daran teilhaben lässt.

Ein Weblog vermeidet in diesem Fall die unnötige Wiederholung der Standardfakten und liefert dem Personaler Aussagen über authentisches Kommunikationsverhalten wie Argumentationsstärke, Textsicherheit und Allgemeinbildung. Gerade für Geistes- und Sozialwissenschaftler verbirgt sich hinter Weblogs ein schlagkräftiges Bewerbungstool, mit dem das Rennen gegen/mit BWLer(n) wieder etwas spannender wird!!
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