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Es geht voran! 28. November 2007

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Pressespiegel , einen kommentar schreiben

“Es geht voran”, sang die Gruppe Fehlfarben in den 80ern. Nun, das Lied können jetzt auch aufgeweckte Geisteswissenschaftler anstimmen. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zieht die Nachfrage nach den “Orchideen” wieder an.

Das Presse-Echo kann sich sehen lassen:

+ Tagesspiegel vom 30.11.2007

+ Personalmagazin vom 07.12.07

+ “ABC der Menschheit” - Pressespiegel des BMBF

+ ProFirma vom 07.12.07 (Magazin für den Mittelstand)

+ Haufe Personal vom 07.12.07

“Können schon, wollen nicht!” 7. November 2007

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Personal , einen kommentar schreiben

So lautete die Antwort eines Bewerbers, als er von den Personalverantwortlichen eines Unternehmens gefragt wurde, ob er jetzt nicht lieber BWL anstelle seines geisteswissenschaftlichen Studiums gewählt hätte (s. der Artikel in der ZEIT “Geistvoll wirtschaften”).

Diese Aufrichtigkeit beeindruckt mir, stand ich doch als wirtschaftsnaher Geisteswissenschaftler vor ähnlichen Situationen. Das Entscheidende ist doch, dass man seinem potenziellen Arbeitgeber klar macht, welchen betriebswirtschaftlichen Nutzen man dem Unternehmen bringt. Gerade im Jahr 2007, dem Jahr der Geisteswissenschaften, sollten Bewerber ausreichend Argumente FÜR ein gewinnbringendes Miteinander von Geist und Ökonomie haben. Ein erfolgreiches Beispiel aus der Praxis dafür ist das Projekt “Mit Leibniz zu Bahlsen” der Universität Hannover.

Der Nutzen für das Unternehmen wird m.E. auch deutlich durch die Bereitschaft, in naher Zukunft ein MBA-Studium aufnehmen zu wollen. Nicht ohne Grund weisen alle Publikationen darauf hin, dass es sich bei diesem postgradualen Abschluss um ein Angebot für Nicht-Betriebswirte handelt (s. auch den UnternehmensGeist-Beitrag “MBA, was sonst?!”). Falls konservative Personaler mit einer Zahlenphobie bei Geisteswissenschaftlern rechnen, kann man ja entgegen: “Können nicht, wollen schon - und dann können bald!”