Schlüsselqualifikationen und was man darunter versteht
“Was sind Schlüsselqualifikationen? Über wie viele davon verfüge ich eigentlich? Kann ich sie durch Training ausbauen?” Solche oder ähnliche Fragen quälen meist Menschen, die sich für eine neue Stelle qualifizieren wollen. Doch was sind denn nun überhaupt “Schlüsselqualifikationen”? Die FTD hat in ihrer Serie “Business Wissen” den Begriff unter vier Oberkategorien gepackt:
- Kognitive Kompetenzen umfassen das Denken in Zusammenhängen, die Fähigkeit zu logischem, abstraktem und konzeptuellem Denken, Transferfähigkeit oder Problemlösungsfähigkeit.
- Kommunikative Kompetenzen sind die schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, Beherrschung von Präsentationstechniken, Diskussionsfähigkeit, partnerorientierte Kommunikation.
- Soziale Kompetenzen beinhalten Konflikt- und Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Durchsetzungsvermögen, Führungsqualitäten oder Kundenorientierung.
- Selbstkompetenz umfasst Selbständigkeit, Flexibilität, Kreativität, Initiative, geistige Offenheit und Mobilität, Ausdauer, Verantwortungsbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Umgehen mit Unwägbarkeiten, demokratische Grundhaltung oder ethisches Urteilsvermögen.
- Allgemeines Basiswissen umfasst eine fundierte Allgemeinbildung, EDV-Kenntnisse, Fremdsprachen, interkulturelles Wissen, wirtschaftliches und juristisches Grundwissen, Arbeitswelterfahrungen, Lern- und Arbeitstechniken.
Wer knappe Definitionen lieber hat, wird in dem Beitrag auch bedient:
Wer knappe Definitionen lieber hat, wird in dem Beitrag auch bedient:Eine Schlüsselqualifikation oder Soft Skill ist eine Kompetenz (Fähigkeit, Fertigkeit, Denkmethode und Wissensbestand), die über die fachliche Kompetenz hinausgeht. Die Schlüsselqualifikationen werden unterteilt in Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz und Handlungskompetenz. Sie helfen bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb von Kompetenzen in möglichst vielen Inhaltsbereichen.
Quelle: “Was alle Mitarbeiter können müssen” von Jürgen Fleig (www.ftd.de)
Um die Sache abzurunden und auch die visuellen Lerntypen zu bedienen, hier das Ganze in abgewandelter Form als grafische Darstellung:

Quelle: www.hochschuldidaktik.net
Mein Eindruck: Um uns wirtschaftsnahe Geistes- und Sozialwissenschaftler ist dann ja gar nicht so schlecht bestellt oder doch?! Was denkt Ihr?
persona (anonym) schrieb am 27 Sep 2006 um 10:12 am ¶
TITLE: Lob
Ich wollt nur mal kurz ein Lob zu deinem Weblog los werden. Ich studiere zwar, und bin deshalb noch nicht auf Jobsuche, doch dieses Weblog gibt mir viele Anregungen wie und wo ich einen guten und zu mir passenden Job/ Arbeit finden könnte.
Kompliment
Michael Würzelberger (anonym) schrieb am 29 Sep 2006 um 10:30 pm ¶
TITLE: Grundlagen für Performance Management
Die Entwicklung immer neuer Darstellungen und Kategorisierungen eines universellen Qualifikationskataloges ist eine eigene Leidenschaft – diese ist übrigens gut gelungen. Sieht man von den etwas versteckten “persönlichen Werten” in der grafischen Darstellung ab, die doch gemeinhin im inneren Zentrum unseres Handelns stehen.
Der Nutzen solcher Kategorisierungen liegt aber klar auf der Hand: Grundlage für Kriterien und Systeme des Performance Measurement im Performance Management Kreislauf.
(http://scholar.google.com/url?sa=U&q=http://dbs.informatik.uni-halle.de/GvD2005/beitraege/gvd05_Koch.pdf)
Die sich daraus ableitbare Steuerungsmöglichkeit der organisationsspezifischen Qualifikationen auf Basis strategischer Vorgaben ist ein schönes Beispiel für wissensorientierte Unternehmensführung.