NLP für Führungskräfte(nachwuchs) - umstritten aber interessant 31. August 2006
Veröffentlicht von Frank Walzel in : Weiterbildung , 4kommentareWer als Hochschulabsolvent den Anspruch hat, eine Führungslaufbahn einzuschlagen, sollte sich nach Möglichkeiten umsehen, an seinen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Da ich die Vorstellung lange Zeit verwegen fand, ohne Personalverantwortung über Management zu reden, mied ich auch die einschlägigen Ratgeber. Aber schließlich kann man damit nicht erst anfangen, wenn es mal soweit sein wird. Schließlich gilt es dann einen “Warm-” und nicht einen “Kaltstart” hinzulegen.
Als (wohlgemerkt) eine Möglichkeit, an seiner Kommunikation zu arbeiten, bietet sich NLP an. Neurolinguistisches Programmieren wie der Mix aus verschiedenen psychologischen Ansätzen ausgeschrieben heißt, hat viele Anhänger bei Menschen in Führungspositionen und auch bei diversen Beratern und Coaches. Da NLP auf eine Vielzahl von Ansätzen zurückgeht, hält es einer strengen wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand und ruft ebenso viele Kritiker wie Anhänger auf den Plan. Wie man auch immer NLP gegenüber stehen mag, ein Blick hinter die Kulissen des Kürzels lohnt auf jeden Fall. Schließlich sollte sich jeder ein Bild davon machen, was ihn als (Arbeits)Mensch in seiner Entwicklung weiterbringt und was nicht.