zur navigation

“Chef-Serie” Stromberg: Aus Managementfehlern lernen 15. August 2006

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Management , einen kommentar schreiben

Meist passiert es kurz nach dem Sommerurlaub: Liebgewonnene Sendenzeiten werden von den Programmdirektoren über den Haufen geworfen, weil a) die Sendung nicht genug Quote bringt oder b) neue Serien für die kalte Jahreszeit eingekauft wurden. So geschehen bei der Montags-”Chef-Serie” Stromberg, die mal eben von 22:00 auf 23:00 verlegt wurde, um den Mystery-Themenabend auf Pro7 mit einer weiteren Sendung abzurunden. Schade, für die Sprüche und Managementfehler in der Serie sollte man nicht gerade im Halbschlaf vor sich hindösen. Stromberg ist all das, was Menschen mit Personalverantwortung nicht sein sollten:

- intrigant,
- vulgär,
- inkonsequent,
- egoistisch,
- anbiedernd,
- sadistisch,
- inkompotent,
- launisch,
- ungerecht,
- opportunistisch,
- sexistisch,
- chauvinistisch,
- unorganisiert,
- unaufrichtig, …

oder, um es mit den Worten von Stromberg auf den Punkt zu bringen:

Man kann sich auch von oben nach unten einschleimen, ja, … diese Warmduscher-Chefs, die sich bei den eigenen Angestellten zum Affen machen um beliebt zu sein. Ich bin für klare Hierarchien. – Gott hat ja auch nicht zu Moses gesagt: “Hier Moses, ich hab da mal was aufgeschrieben, was mir nicht so gut gefällt. Falls du Lust hast, schau doch da mal drüber.“ Nein, da hiess es: „Zack, 10 Gebote. Und wer nicht pariert kommt in die Hölle. Bums, aus, Nikolaus.“
—–