Die Mär vom guten und schlechten Geld 26. Februar 2006
Veröffentlicht von Frank Walzel in : GeistesWissenSchaft , 1 kommentar bisherEs spricht zwar niemand aus, aber gedacht wird es in geisteswissenschaftlichen Studenten- und Absolventenkreisen dennoch: Gehalt ist nicht gleich Gehalt, nein, da gibt es gutes Geld (dem Gemeinwohl oder den Künsten dienend) und da gibt es schlechtes Geld (lediglich der eigenen Wohlstandsmehrung dienend). Das gute Geld wird in sozial-karitativen, kulturellen Berufen wie etwa Museen, Verlagen und Bibliotheken gemacht und das schlechte Geld bei Handel, Banken, Versicherungen und der Industrie. Wie ich darauf komme? Na ja, zum einen gehe ich mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und zum anderen ist dies ein oft gehörter Spruch von Geisteswissenschaftlern, die in der Wirtschaft Fuß gefasst haben. Lesenswert in diesem Zusammenhang ist das Interview von Gunter Person, einem freien Kunstvermittler und Gründer der Initiative “Geist und Wirtschaft” in der taz aus dem Jahr 2000 (Die-Maer-vom-schlechten-Geld (pdf, 27 KB)).
Jemand dagegen?