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Immer mehr Sozialwissenschaftler in der Wirtschaft 8. Dezember 2005

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Allgemein , trackback

Die Arbeitslosenquote unter Sozialwissenschaftlern ist etwa dreimal so hoch wie bei Akademikern insgesamt und liegt damit leicht über der “amtlichen” Arbeitslosenquote von ca. 9,5 Prozent. Dies gehört zu den Ergebnissen von Andreas M. Ortenburgers Diplomarbeit “Was machen eigentlich Sozialwissenschaftler?”, in der er die Berufsaussichten von Sozialwissenschaftlern nach dem Studium untersuchte. Für seine Studie wurde er mit einem der Preise an Studierende 2003 der Ruhr-Universität Bochum ausgezeichnet. Immer mehr Sozialwissenschaftler zieht es in die freie Wirtschaft. Ortenburger fand zwar heraus, dass 40 Prozent der Absolventen ihre erste Beschäftigung an der Universität finden. Auf eine Vielzahl unspezifisch ausgeschriebener Stellen werden jedoch auch Sozialwissenschaftler eingestellt. Befragungen in Unternehmen zeigten, dass in der Privatwirtschaft von je 4.000 Mitarbeitern ca. ein bis zwei Sozialwissenschaftler sind - im öffentlichen Dienst zwei bis viermal so viel. Darüber hinaus wechselt ein erheblicher Anteil der zuerst in der Wissenschaft Beschäftigten später in privatwirtschaftliche Arbeitsfelder - wo sie sich dann selbst nicht mehr als Sozialwissenschaftler bezeichnen.[qu:staufenbiel.de]

Gern verweise ich für Studenten aus Berlin auf den neuen Weblog http://www.hu-studenten.de in dem sich Studenten aus der Hauptstadt, gern aber auch aus anderen Regionen zu Studium, Wohnen, Jobben etc. austauschen können.