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Magister - aus der Uni in die Wirtschaft 15. August 2005

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Pressespiegel , 1 kommentar bisher

Na endlich mal ein Studie, die mit einer konkreten Zahl zu Geistes- und Sozialwissenschaftlern in der Wirtschaft aufwarten kann. Nach einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 1998 übernahmen 37,5 Prozent geistes- und sozialwissenschatlicher Absolventen eine fachfremde Tätigkeit in der Wirtschaft nach ihrem Abschluss.

Wen der hohe Prozentsatz verblüfft, sei gesagt: Die Studenten nahmen im Vorfeld an Qualifizierungsmaßnahmen der Münchner Initiative “Student und Arbeitsmarkt” teil (Quelle: Peter Jüde 1999: Berufsplanung für Geistes- und Sozialwissenschaftler, Köln, S. 37). Wie hoch oder niedrig die Zahlen ohne “unternehmerisches Trainingslager” lägen, konnte nicht eruriert werden. Als Fazit bleibt nur festzuhalten, dass universitätsgestützte Praxisinitiativen gepaart mit studentischer Neugierde für wirtschaftliche (Unternehmens-)Abläufe das Tor zur Wirtschaft verlockend weit aufstoßen.

Desweiteren stimmt hoffnungsvoll, dass es sich bei der Untersuchung um eine Studie handelt, die auf mehr als sieben jahre alte Daten zurückgreift - auf diesem Gebiet eine klitzekleine Ewigkeit. Bachelor und Master krempeln den Wappensaal der Hochschulabschlüsse ordentlich um und die Internationalisierung der Unternehmenskulturen schafft neue Ein- und Aufstiegskanäle für fachfremde Quereinsteiger.

Der (langsame aber stetige) Aufschwung auf dem geistes- und sozialwissenschaftlichen Arbeitsmarkt hat schon längst begonnen. Magister und Co. muss jetzt nurr noch eins: Raus aus der Uni und gut gerüstet (!) in die Wirtschaft!

Was sagt das Internet? 15. August 2005

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Internetthemen , einen kommentar schreiben

So umfangreich und innovativ das Internet auch sein mag, nicht immer gibt es die gesuchten Informationen auf einer Seite im Netz so zusammengefasst, dass sie langes Suchen ersparen. Trotz intensiver Suche gelang es mir nicht eine brauchbare Linkliste mit Artikeln zu unserer Probleamtik zu finden. Um diese Lücke (provisorisch) zu füllen, habe ich im Anschluss eine kleine Auswahl an Internet-Fundstücken zusammengestellt. Für Berichtigungen, Ergänzungen oder Anmerkungen wäre ich überaus dankbar.

Interview mit Dr. Heiko Conrad zu der Möglichkeit des Quereinstiegs in die Wirtschaft

Unilife.de-Artikel über neue Unternehmenskulturen und Chancen für Geisteswissenschaftler

Interview mit Dr. Andreas Barz (“Magister in den Beruf”, Universität Heidelberg) zum Verhältnis von Geisteswissenschaften und Wirtschaft

Bibliographie des BDS (Bund deutscher Soziologen) zum Thema „Soziologen im Beruf“

Artikel zu der Berliner Studenten-Initiative „career service network“, die sich als ein Netzwerk und Weiterbildungsforum für Geisteswissenschaftler versteht.

Artikel von access.de: „Mit Kant und Kafka in die Wirtschaft?“

Das Buch zum Thema: „Wozu denn heute Geisteswissenschaften studieren?“

Lesenswerter Artikel des Unimagazins (2005) über den Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler

Artikel der LMU München zu den Berufsmöglichkeiten für Geisteswissenschaftler

Interview des Deutschlandfunks mit Volker Meyer-Guckel (Stifterverband der Deutschen Wirtschaft) vom 08.04.2005 zu den Arbeitsmarktchancen für Geisteswissenschaftler

Qualifizierungsinitiative der Uni Bamberg für Geisteswissenschaftler

Artikel in der ZEIT: „Lernt was Ihr wollt!“

Artikel im Manager Magazin „Mehr Schein als Sein“; Geisteswissenschaftlern sollten sich ähnlich den BWLern besser verkaufen.

Interview mit Dr. Erich Behrendt (1. Vorsitzender des BDS) zu Berufschancen für Soziologen

FAZ-Artikel zur „Generation Praktikum“ vom 27.06.2005

Manager-Magazin-Artikel „Jung, diplomiert zum Schnäppchenpreis“ über geringfügig entlohnte Akademiker in ihrem ersten Job

Zwei Studenten einer nichtkommerziellen Jobbörse (www.job-chance-berlin.de) beantworten die Frage, wie sich Geistes- und Sozialwissenschaftler für den Arbeitsmarkt qualifizieren können.

Wer es gerne ausführlicher hätte, findet hier in diesem Paper der Universität Bochum neue und alte Berufsfelder für Geisteswissenschaftler.

Eine wissenschaftliche Arbeit zum Berufsfeld der Sozialwissenschaftler liefert ein Artikel auf der Homepage des WZB Berlin.

Das BMBF brachte eine Fachpublikation zum Thema „Das Studium der Geisteswissenschaften“ aus studentischer Sicht heraus. Trotz des „rückwärtsgewandten“ Blicks auf das Studium ist es ein lesenswerter Bericht.

Ein Jobpilot-Artikel attestiert gut ausgebildeten Quereinsteigern aller Fachrichtungen Chancen, wenn sie flexibel genug sind.
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