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Blog vs. private Homepage 12. August 2005

Veröffentlicht von Frank Walzel in : Internetthemen , einen kommentar schreiben

Es war nicht einmal allzu lange her, als eine gut geführte private Homepage das “Must-Have” bei allen Bewerbungen war, die ihren Kopf ein wenig über das Heer der Mitbewerber strecken wollten. Doch wo liegt der Zugewinn für den Personaler?

Die Unterlagen sollten vor ihm auf seinen Schreibtisch liegen und Eckpunkte einer Persönlichkeit erkennen lassen. Das Gros der privaten Webseiten gibt dem Besucher das Gleiche in grün, nur mit der Ausicht auf zusätzlichem Spielspaß beim Durchklicken. Es findet sich (in der Regel) nichts, was das Bild des Aspiranten noch schärfer zeichnen würde, vorausgesetzt er schickt sich an lesenswerte Beiträge, Artikel oder persönliche Gedanken auf der Seite zu veröffentlichen, die einen echten Einblick bieten könnten. Das wirft dann allerdings die Frage auf, wieso er nicht gleich ein breites Publikum daran teilhaben lässt.

Ein Weblog vermeidet in diesem Fall die unnötige Wiederholung der Standardfakten und liefert dem Personaler Aussagen über authentisches Kommunikationsverhalten wie Argumentationsstärke, Textsicherheit und Allgemeinbildung. Gerade für Geistes- und Sozialwissenschaftler verbirgt sich hinter Weblogs ein schlagkräftiges Bewerbungstool, mit dem das Rennen gegen/mit BWLer(n) wieder etwas spannender wird!!
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